Die Wartburg - UNESCO Weltkulturerbe

Die Wartburg – UNESCO Weltkulturerbe

1000 Jahre Geschichte voller Leben

Fast majestätisch thront sie über dem thüringischen Eisenach – die Wartburg. Sie ist die erste deutsche Burg, die in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen wurde, als die ideale Burg der feudalen Epoche in Mitteleuropa trotz ihrer Überformungen späterer Jahrhunderte. 1000 Jahre deutscher Geschichte spiegeln sich hier eindrucksvoll wider.

 

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Der Sage nach im Jahre 1067 gegründet, zeugt von der einstigen Blüte noch heute das aus dem 12. Jahrhundert erhaltene Hauptgebäude – der Palas – als eine Kostbarkeit spätromanischer Baukunst. Der landgräfliche Hauptsitz erstrahlte als weitgerühmter Musenhof, an dem alle schönen Künste gepflegt wurden, Lieder Walthers von der Vogelweide erklangen und Dichtungen Wolframs von Eschenbach entstanden. Der sagenhafte Sängerkrieg weiß davon zu berichten und gelangte durch Richard Wagners Oper “Tannhäuser” zu wahrem Weltruhm. Die Wartburg war aber ebenso Wohn- und Wirkungsstätte der bis heute verehrten heiligen Elisabeth und bot dem geächteten Martin Luther Exil, der hier das Neue Testament übersetzte. Unter Bezug auf Luther, Reformation und Leipziger Völkerschlacht manifestierte sich im studentischen Wartburgfest 1817 erstmals der bürgerliche Wille zum einheitlichen und freien Nationalstaat.

Wartburg-Stiftung
Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach

Telefon: +49 3691 – 250-0

Wartburg

Quelle Texte: www.wartburg.de | Stand: 04/2017

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