Margaretenkirche

Margaretenkirche

Ein Stedtfelder Pfarrer wird erstmals 1339 erwähnt. Die Kirche ist wesentlich älter. Bei Sanierungsarbeiten wurden jetzt verfugte Mauern gefunden, deren Herkunft auf das 11. Jahrhundert hinweisen, also älter als Stedtfeld das erste mal genannt wurde. Der massige niedrige Turm, die
dicken Mauern und kleine runde Fenster deuten auf eine Wehrkirche hin. Sie war wahrscheinlich Teil einer mittelalterlichen Burganlage, deren Turm, der Steinstock noch erhalten ist. Die ältesten Teile, der Chorraum und die Sakristei, stammen aus der Zeit um 1500.
Ihre jetzige Gestalt mit dem 20 m langen Kirchenschiff und den zweigeschossigen Emporen hat sie nach dem großen Umbau im Jahre 1721 erhalten.
Eine Besonderheit im Kirchenschiff sind einige Grabtafeln der Familie von Boyneburgk. Es sind treffliche Steinmetzarbeiten, eine ungewöhnliche steinerne Familienchronik aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Die schlichte Ausmalung gibt dem Inneren der Kirche einen strengen aber würdigen Charakter.

Margaretenkirche

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